Die Geschichte des verstorbenen 16-jährigen Jugendlichen in den USA zeigt - sofern die aus den Medien stammenden Dosisangaben stimmen - dass auch mittelhohe Dosierungen gegebenenfalls bei jungen Menschen zum Tode führen können.

Natürlich müssen wir den Sachverhalt ganz genau prüfen. Klar ist aber, dass wir dringend verlässliche Daten benötigen. Es gibt keine pharmakologischen Studien zum Koffein-Stoffwechsel bei Kindern und Jugendlichen. Und es gibt auch keine Erkenntnisse über Langzeitschäden, verursacht durch einen erhöhten Konsum von Energy-Produkten.

Als SPD-Bundestagsfraktion fordern wir deshalb das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf, hier endlich aktiv zu werden. Aus dem Praxisalltag heraus warnen Kinderkardiologen, dass der Konsum von Energy-Drinks zu einem gehäuften Auftreten von Herzmuskelwandverdickungen bei Kindern und Jugendlichen führen kann.

Darüber hinaus suggeriert der ‚Koffein-Rechner' des Bundeslandwirtschaftsministeriums,, der schon einmal vom Netz musste, dem Verbraucher eine Sicherheit, die mehr als fragwürdig ist. Das ist umso problematischer für solche Kinder und Jugendliche, die eine Prädisposition für möglicherweise tödlich verlaufende Herzrhythmusstörungen besitzen.

Wir benötigen also dringend wissenschaftlich gesicherte Zahlen, um das Gefährdungs-potential beim Konsum von Energy-Produkten besser einschätzen zu können.

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