Seit dem 1. April 2017 ist das Gesetz zur Leiharbeit in Kraft. Grund genug sich mit dem größten Unternehmen am Ort, Schmitz Cargobull, auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die Fragen, welche Auswirkungen das Gesetz auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat und wie Betriebsräte die Folgen einschätzen.

Ich informierte mich über die maximale Einsatzdauer, die Leiharbeiterquote, die Bezahlung und die Arbeitsplatzperspektive von Leiharbeitern. Besonders interessierte ich mich für den sogenannten Klebeeffekt. Für mich ist es wichtig, dass Unternehmen die Leiharbeit als das sehen, was sie ist. Nämlich die Möglichkeit Auftragsspitzen abzufangen. Da sehe ich die Betriebe in der sozialen Verantwortung.

Das Ziel bei der Einführung der Leiharbeit vor zehn Jahren war, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Einstiegschance in den Betrieb zu geben. Dieser Grundsatz ist leider von vielen Betrieben ausgehöhlt worden. Deshalb mussten wir in dieser Legislaturperiode dagegen steuern.

Kritisch merkte der Betriebsrat mir gegen über an, dass Schmitz Cargobull deutsche Mitbewerber hat, die keine tariflichen Vereinbarungen haben und öffentliche Subventionen erhielten. Dies sei ein klarer Wettbewerbsnachteil für den Standort Vreden.

Als Familienpolitikerin möchte ich, dass Leiharbeiter eine Perspektive für einen festen Job bekommen, weil bei vielen jungen Menschen davon die Zukunfts- und Familienplanung abhängt. Wenn wir über eine niedrige Geburtenrate sprechen, liegt in der mangelnden beruflichen Sicherheit ein wesentlicher Faktor.

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