Auf Einladung von Monika und Heinrich Sühling diskutierte ich in Reken über dieses Thema mit Vertretern des landwirtschaftlichen Ortverbandes und den Rekener Landfrauen. Mit von der Partie waren auch Ortslandwirt Hermann-Josef Oergel sowie WLV-Ortsverbandvorsitzender Bernhard Schwering.

Klar ist, dass Landwirte von ihrer Arbeit leben müssen. Da sehe ich auch die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Pflicht. Wenn wir über die Zukunft vor allem von landwirtschaftlichen Familienbetrieben reden, müssen wir dafür sorgen, dass man mit der Arbeit auf dem Hof genug Einkommen erwirtschaften kann. Es kann doch nicht sein, dass zum Beispiel ein Liter Milch weniger als ein Liter Cola kostet. Reelle Preise sind letztlich eine Frage der Wertschätzung der Lebensmittel und der Arbeit der produzierenden Landwirte.

Einig war ich mit den Landwirten, dass bäuerliche Betriebe, die gesellschaftliche Aufgaben im Natur- und Tierschutz übernehmen, entschädigt werden müssen. Dann, können auch kleine Betriebe solche Aufgaben übernehmen.

Bei den Themen Gewässerverunreinigung, der neuen Düngeverordnung und den europäischen Subventionen gab es unterschiedliche Meinungen. Zu viel Bürokratie - war die Auffassung der Landwirte. Für die neue Düngeverordnung muss ich aber klarstellen, dass gerade unser Koalitionspartner sehr viele Sonderregelungen in das Gesetz hinein verhandelt hat. Das kann in der Tat zu bürokratischen Hürden führen, da sehe ich den Koalitionspartner in der Pflicht.

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