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Am 11. Januar 2016 fand eine öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas (Drs. 18/6858) im Familienausschuss des Deutschen Bundestages statt. Alle geladenen Sachverständigen begrüßten den Gesetzentwurf. Viel Lob gab es insbesondere für die schnelle Initiative von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, erklären Sönke Rix, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgruppe Familie im Deutschen Bundestag sowie Stefan Schwartze und Ursula Schulte.

"Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für einen wirksamen Kinderschutz ein. Deshalb freuen wir uns darüber, dass Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig einen Gesetzentwurf vorgelegt hat, der unsere Kinder und Jugendlichen vor dem Konsum von E-Zigaretten und E-Shishas schützen soll. Die Gesetzesinitiative wurde in der öffentlichen Anhörung im Familienausschuss des Deutschen Bundestages am 11. Januar 2016 von den geladenen Sachverständigen und Politikerinnen und Politikern aller Fraktionen begrüßt.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führten aus, dass der Konsum von elektronischen Zigaretten gesundheitsgefährdend ist. So entstünden beim Verdampfungsprozess chemische Verbindungen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Zusätzlich würden die Dämpfe von E-Zigaretten und E-Shishas feine sowie ultrafeine Partikel enthalten, welche die Lunge chronisch schädigen können.

Unter einem gut funktionierenden Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Rauchens verstehen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zum Einen klare Verbote und flankierende Maßnahmen zur Prävention. Wir wollen, dass Eltern, Lehrerinnen, Lehrer, Ärztinnen, Ärzte Kinder grundsätzlich über die Gefahren des Rauchens aufklären."

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