Betriebsräte Manfred Sicking, Hans-Heinrich Vogtt, Matthias Laurich, Ursula Schulte MdB, Geschäftsführer Dirk Schuchardt, Birgit Bühs, Heinrich GeukingAuf Einladung des Betriebsrates besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte das Stammwerk der Lichtgitter GmbH in Stadtlohn. Dort begrüßte sie Geschäftsführer Dirk Schuchardt und stellte sein Unternehmen vor. Die Unternehmensgruppe Lichtgitter mit über 1.200 Mitarbeiter und 26 Tochtergesellschaften in 16 Ländern stellt Gitterroste und Blechprofilroste für den industriellen Sektor her. Die 1929 gegründete Firma Lichtgitter hat mehrere Standorte und Beteiligungen im westlichen Münsterland.

Ein wichtiges Thema für Ursula Schulte war der Fachkräftemangel und die Ausbildungssituation bei Lichtgitter. "Wir bilden in vielen Bereichen aus und bekommen eine große Zahl von Bewerbungen. Dass hat natürlich etwas mit der Qualität der Ausbildung und unserem guten Firmenruf in der Region zu tun. Fachkräftemangel ist bei uns zwar ebenfalls ein Thema, aber nicht ganz so drückend wie dies offensichtlich bei anderen Unternehmen aus der Region der Fall ist ", so Geschäftsführer Dirk Schuchardt.

Beim Rundgang durch den Betrieb erläuterten die Betriebsräte Manfred Sicking, Hans-Heinrich Vogtt und Matthias Laurich der SPD-Bundestagsabgeordneten und den SPD-Mitgliedern Birgit Bühs und Heinrich Geuking aus Stadtlohn die Produktionsprozesse. "Die Automatisierung und Computersteuerung nimmt bei uns einen immer größeren Raum ein. Dadurch dass jeden Tag hunderte Tonnen Stahl bewegt werden, ist aber auch körperliche Arbeit gefordert".

Im anschließenden Gespräch mit den Betriebsräten wurden das geplante Gesetz zur Regulierung der Leih- und Zeitarbeit und den Werkverträgen, die gesundheitlichen Auswirkungen der Schichtarbeit, die Nutzung der Elternzeit und die Integration von Flüchtlingen in die Betriebe angesprochen. "Als Familienpolitikerin wünsche ich mir vor allem mehr Sicherheit für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, damit über eine Familiengründung ohne Existenzängste nachgedacht werden kann. Daher sollten befristete Arbeitsverträge soweit wie möglich eingeschränkt werden", stellt die SPD-Familienpolitikerin Ursula Schulte fest.

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