Ich möchte, dass die gute Versorgung ortsnahe Erstversorgung für Schlaganfallpatienten in Borken erhalten bleibt. Der ländliche Raum und die Menschen, die hier leben, brauchen diese schnelle Hilfe. Die Zahlungsforderungen der Krankenkassen sind bis auf weiteres gestoppt. Glücklicherweise hat die Barmer erklärt, ihre nach einem Gerichtsurteil erhobenen Forderungen gegen das Klinikum Westmünsterland ruhen zu lassen. Die Erstversorgung für Patienten mit Schlaganfall im Borkener Klinikum ist deshalb aber noch nicht langfristig gesichert. Um die Vergütung von den Krankenkassen zu erhalten, gilt eine Höchstdauer von 30 Minuten für die Weiterverlegung in eine Spezialklinik.

Das Bundesgesundheitsministerium plant eine gesetzliche Klarstellung bezüglich der Transportfrist von Schlaganfallpatienten. Diese soll auf die reine Transportzeit und nicht schon auf die Zeit ab der Entscheidung zur Verlegung gelten. Von Borken aus aber beträgt die reine Transportzeit in die nächste Spezialklinik durchschnittlich 35 Minuten.

Was also ist der Lösungsansatz für eine solche Schlaganfallstation? Ist ein Zeitzuschlag bei der Frist für den ländlichen Raum möglich? Wie kann es bei einer 30-Minuten-Frist bleiben, wenn diese Regelung im ländlichen Raum kaum oder gar nicht einzuhalten ist? Diese und weitere Fragen habe ich an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gerichtet.

Die Menschen im ländlichen Raum haben ein Recht auf eine gute Erstversorgung bei Schlaganfall. Wir als Politik müssen eine adäquate Versorgung sichern. Dazu müssen wir verschiedene Mittel prüfen. Ich habe den Gesundheitsminister gefragt, ob eine leicht erweiterte Frist im ländlichen Raum möglich ist. Wir brauchen schnell eine praktikable Lösung, die den Menschen Sicherheit bietet.

 

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