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In gut einer Woche reisen einige Beschäftigte der Büngern-Technik in die Bundeshauptstadt. Zur Vorbereitung der Fahrt ließ es sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte nicht nehmen, die Teilnehmer und ihre Begleiter zu informieren, was sie alles in Berlin erwartet.

Vorab hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon einige Fragen überlegt, die sie der SPD-Abgeordneten stellen wollten. So wurde die Flüchtlingspolitik, die Steuerpolitik, die Inklusion in den Schulen, die hohen Kosten für den Öffentlichen Nahverkehr im Kreis Borken angesprochen. Darüber hinaus wurden Wünsche nach mehr Barrierefreiheit, nach mehr Wohnraumplätzen und nach mehr Arbeitsplätzen für Behinderte an die Bundespolitik gerichtet. Von Interesse war auch, wer im Bundestag die Rechte behinderter Menschen vertritt. Da gebe es eine Arbeitsteilung, so Ursula Schulte. Für die Bundestagsverwaltung achte die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt darauf, dass Menschen mit Behinderungen im Bundestag arbeiten oder ihn besuchen können. Darüber hinaus habe die Bundesregierung mit Verena Bentele eine Beauftragte für die Belange behinderter Menschen. Sie wird im Mai auf Einladung von Ursula Schulte den Kreis Borken besuchen.

Auch persönliche Fragen interessierten die Beschäftigten. So wollten sie wissen, wie hoch das Gehalt der Abgeordneten sei, wie viele Mitarbeiter sie beschäftigte und wo sie wohne. Weitere Themen waren u.a. das Streikrecht für Werkstattbeschäftigte, die Lohnsituation sowie die Urlaubsregelungen für behinderte Menschen. Gerade zur Erfüllung der Urlaubsansprüche seien Zuschüsse notwendig.

Ein großes Gesprächsthema war auch das derzeit diskutierte Bundesteilhabegesetz, dass den Menschen mit Handicap ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen soll. "Mit dem Bundesteilhabegesetz wollen wir mehr Rechte für die Menschen mit Handicap schaffen. Sie haben mir heute gezeigt, dass dies der richtige Weg ist", sieht Ursula Schulte ihren Einsatz bestätigt. "Menschen mit Handicap wissen sehr genau, was ihnen gut tut und was sie wollen. Sie können dies auch artikulieren, wenn es nicht anders geht auch nonverbal. Man muss sich nur die Zeit nehmen ihnen zuzuhören, sie ernst nehmen und wertschätzen", sagte Ursula Schulte zum Abschluss des Gesprächs und wünschte allen eine gute Fahrt nach Berlin und vor allem viel Spaß.

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