Isselburg. ‚Gesagt, getan' - unter dieses Motto kann man meinen Besuch bei der Flüchtlingshilfe Isselburg fassen. Seit den Bildern der Balkanroute und der vielen ankommenden Menschen besuche ich die unterschiedlichen Einrichtungen der Flüchtlingshilfe im Kreis Borken, um mir ein Bild von der derzeitigen Situation zu machen.

An dieser Stelle gilt mein Dank noch einmal all denjenigen, die als ehrenamtliche Helfer tatkräftig mitgeholfen haben, die Menschen zu betreuen und zu integrieren.

"Wir sind jetzt aber an einem Punkt angekommen", so Gerd Hagemann, Sprecher der Flüchtlingshilfe Isselburg und Manfred Mäteling, ehrenamtlicher Helfer "wo wir weitere Unterstützung benötigen. Damit meinen wir nicht in erster Linie finanzielle Mittel, sondern helfende Hände, die als Familienpaten z. B. Nachhilfe für Kinder leisten, Sprachkurse für Erwachsene abhalten oder den Spielbus betreuen. Die Aufgaben sind vielfältig." Mit dem Projekt "Ehrenamtliche Familienpaten" sucht die Flüchtlingshilfe Isselburg Menschen, die tatkräftig unterstützen. Melden können sich Interessierte bei Gerd Hagemann unter der Telefon-Nummer 02874 - 2317).

Hingewiesen hatten die Vertreter der Flüchtlingshilfe Isselburg auch noch einmal auf die nach ihrer Meinung zu langsamen Verfahren. Die Menschen bräuchten Rechtssicherheit und eine Lebensperspektive. Das lange Warten auf die Entscheidung führe einfach zu Frustrationen. Hagemann und Mäteling forderten vor allem für die Flüchtlinge, die schon lange in Deutschland leben, eine Altfallregelung. Asyl und Einwanderungsrecht sollten aber getrennt bleiben.

Ich habe versprochen, mich für schnellere Entscheidungen, wie in den Niederlanden einzusetzen

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