Beim Thema Spielzeugsicherheit offenbarte sich diese Woche im Ernährungsausschuss erneut dringender Handlungsbedarf. Laut Bericht der Stiftung Warentest sind viele Produkte für Kinder schadstoffbelastet oder entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen. Der Schutz der Kindergesundheit muss Priorität haben vor wirtschaftlichen Interessen.

Von insgesamt 278 getesteten Produkten, wie zum Beispiel Kinderwagen, Fahrradsitzen, Buntstiften und Spielschleim, wurden bei 79 schwerwiegende Sicherheitsprobleme festgestellt. In beinahe jedem fünften Kinderprodukt sind Schadstoffe für das schlechte Testurteil verantwortlich.

Es darf nicht sein, dass Kinderprodukte deutlich häufiger Sicherheitsmängel vorweisen als Produkte für Erwachsene. Wir müssen die Hersteller verpflichten, die Sicherheit von Spielzeug durch unabhängige Dritte überprüfen zu lassen, bevor diese in den Handel gelangen. Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass auf dem Markt erhältliches Spielzeug keine Gefahr für die Gesundheit ihrer Kinder darstellt.

Der Schutz der Kindergesundheit muss Priorität haben vor wirtschaftlichen Interessen. Hier muss das für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Bundesernährungs-ministerium eine aktivere Rolle übernehmen - im Interesse der Kinder.

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