Wer Kinder betreut, leistet Beachtliches. Erzieherinnen und Erzieher unterstützen unsere Kleinsten in ihrer persönlichen Entwicklung. Dennoch macht sich die wertvolle Arbeit oft nicht auf dem Lohnzettel bezahlt. Viele Erzieher erhalten während der Ausbildung keine Vergütung. Das widerspricht zurecht dem Gerechtigkeitsgefühl der Menschen.

Mit der von Familienministerin Franziska Giffey vorgestellten Fachkräfteoffensive soll sich das ändern. Sie will die Länder und Ausbildungsträger dabei unterstützen, den Erzieherberuf wieder attraktiver zu machen. Mit 300 Millionen Euro aus Bundesmitteln sollen mehr Auszubildende eine Vergütung erhalten. Aktuell erhält diese nicht einmal jeder Fünfte. Die Ausbildungsträger müssen sich dann erst ab dem 2. Ausbildungsjahr einen an der Vergütung beteiligen. Das Geld soll den Ländern zwischen Sommer 2019 und 2022 zur Verfügung stehen und zusätzlich zu den 5,5 Milliarden Euro für gute Qualität in der Kindertagesbetreuung gezahlt werden.

Auch berufliche Weiterbildung ist wichtig und muss sich für Fachkräfte auszahlen. Damit der Erzieherberuf auch auf Dauer attraktiv ist, sollen Träger besonders qualifiziertes Fachpersonal besser bezahlen können. Hierfür erhalten sie einen Bonus aus den Bundesmitteln.

Die 300 Millionen Euro sind zusätzliches Geld, mit dem wir das Problem des Erziehermangels angehen. Franziska Giffey hat die Erzieherinnen und Erzieher und ihre Situation im Blick ihrer Politik. Ohne bessere Bezahlung und Anerkennung wird der Beruf nicht attraktiver. Gemeinsam helfen wir den Ländern dabei, die Personallücke in der Kindertagesbetreuung zu schließen und Arbeit ordentlich wertzuschätzen.

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