Manchmal ist das Leben ein totales Kontrastprogramm. Die einen essen vergoldete Steaks und die anderen kämpfen mit finanziellen Einbußen und der Angst um ihren Arbeitsplatz. Die Realmitarbeiter haben auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichtet, um dem Unternehmen zu helfen. Als Dank hatte das Unternehmen nichts Besseres zu tun, als den Verdi-Tarifvertrag zu kündigen, um dann einen Billigtarif anwenden zu können. Das bedeutet jeden Monat kommt bis zu 25 Prozent weniger Geld aufs Konto. Die Betriebsräte in Bocholt und Rhede haben mir gesagt, dass die Mitarbeiter sich nichts mehr wünschen, als allgemein verbindliche Tarifverträge und ein Ende von Leiharbeit und Werksverträgen. Forderungen, die ich gut verstehen kann, denn es muss doch gelten: Gute Arbeit braucht faire Löhne und wer Vollzeit arbeitet, sollte nicht aufstocken müssen. Das muss wieder eine zentrale Forderung meiner SPD sein, an der es nichts zu rütteln gibt.

 

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