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In Deutschland sind 1,2 Mio. Mütter mit Migrationshintergrund nicht erwerbstätig. Ein Drittel von ihnen möchte schnell eine Arbeitsstelle finden. Hier setzt das Programm "Stark im Beruf an", das Deutschland mit Hilfe der Europäischen Union ins Leben gerufen hat. Es zeigt den Frauen berufliche Perspektiven auf und begleitet sie auf dem Weg in Arbeit. Im Kreis Borken arbeitet EWIBO in Bocholt als Kontaktstelle. Hier werden bereits seit der Förderphase von 2015-2018 Mütter mit Migrationshintergrund in Arbeit und Fortbildungsmaßnahmen vermittelt. Die Mitarbeiter sind so vom Erfolg des Projekts überzeugt, dass sie mich darum baten, sich für eine Fortsetzung der Förderung stark zu machen.

Nun hat EWIBO erneuten Grund zur Freude. Die Bewerbung für die zweite Förderphase war erfolgreich. Die Kontaktstelle wird bis Mitte des Jahres 2022 mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat hierzu eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet. Gemeinsam soll daran gearbeitet werden, Mütter mit Migrationshintergrund den Weg in Erwerbstätigkeit zu ebnen. Ich freue mich hierüber. Die Kontaktstellen bilden eine Brücke in den Arbeitsmarkt: sie vermitteln direkt in Job und Ausbildung. Sie wissen, wie wichtig Sprachförderung und Kinderbetreuung für eine dauerhafte Beschäftigung sind.

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