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v. l. Stadtverordneter Dirk Hendrick, Franz Schmeink Geschäftsführer, Ursula Schulte MdB und Stefan Boland GeschäftsführerViele Betriebe im Münsterland erwarten oder haben schon jetzt in einigen Berufsfeldern einen Fachkräftemangel bzw. bekommen nur schwer Bewerber für ihre Ausbildungsstellen. Dies nahmen die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte und der SPD-Stadtverordnete Dirk Hendricks zum Anlass und besuchten die seit mittlerweile 50 Jahren bestehende Firma Tekloth in Bocholt.

Die Firma Tekloth beschäftigt in jedem Ausbildungsjahrgang mehrere Auszubildende im Handwerk und der Verwaltung. Dennoch sieht aber auch die Geschäftsleitung das Problem des Fachkräftemangels auf sich zukommen - und das trotz der guten Zusammenarbeit mit den Bocholter Schulen und ihren Aktivitäten auf Azubi Messen und Jobbörsen.

"Wir bilden für unsere Firma aus, damit wir in den nächsten Jahren weiterhin sein sehr gutes Fachpersonal haben und den Kunden so ein umfangreiches Serviceangebot anbieten können. Wir laden Schülerinnen und Schüler zu Betriebsbesichtigung ein. Interessierte Jugendliche können bei uns ein Praktikum machen, um die Firma und den Arbeitsbereich besser kennen zu lernen", betonte Geschäftsführer Franz Schmeink.

Beim Rundgang durch den Betrieb erläuterten die Geschäftsführer Franz Schmeink und Stefan Boland den seit 2009 bestehenden Firmenstandort am Schlavenhorst. Sie wiesen auf die Notwendigkeit einer gut funktionierenden Arbeitsplanung hin, die nicht nur Kosten, sondern auch Zeit spare. Die Firma bietet einen breiten Service von der Waschmaschinenreparatur bis zum Großprojekt in Berlin an. "Kundenzufriedenheit ist das wichtigste Anliegen des Unternehmens", so Schmeink und Boland. Beim Gespräch wurden auch die Themen, der Ökobilanz beim Hausbau, die Möglichkeit kleinerer Häuser am Energiemarkt teilnehmen zu lassen oder Biogasanlagen in Zukunft als Regelstromanbieter zu nutzen, nicht ausgelassen.

"Wir müssen unser vielseitiges duales Ausbildungssystem wieder mehr ins Blickfeld der Menschen rücken. Denn auch im Handwerk wird gutes Geld verdient. Nach der Ausbildung hat jeder die Chance zu studieren oder seinen Techniker oder Meister zu erwerben", wies die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte auf die vielfältigen Möglichkeiten im deutschen Ausbildungssystem hin.

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