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In dieser Woche besuchte ich den Standort von Büngern-Technik in Bocholt. Sie bieten Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz, der ihren individuellen Fähigkeiten entspricht.

Ich erkundigte mich am Standort Mussum zur Umsetzung der Änderungen, die mit dem Bundesteilhabegesetz eintreten. Die schrittweise Umstellung soll Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmteres Leben ermöglichen. Ich möchte wissen, ob es Probleme gibt und welche positiven Entwicklungen erkennbar sind.

Die zusätzliche Mitbestimmung durch das Teilhabegesetz kommt bei den Werkstatträten von Büngern-Technik sehr gut an. Menschen mit Behinderung wissen sehr genau, was ihnen gut tut und was sie wollen. Die Arbeit, die sie leisten, verdient mehr Wertschätzung. In der Praxis bleiben noch Details zu klären. Insbesondere die Verpflegung der Beschäftigten steht dabei im Fokus.

Die Werkstatträte äußern den deutlichen Wunsch, sich nach oben zu arbeiten. Der Weg auf den ersten Arbeitsmarkt sei aber schwierig. Sicherheit gibt denjenigen, die es versuchen, das neue Rückkehrrecht. Jetzt haben sie die Rücksicherung bei Schwierigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder in die Werkstatt für behinderte Menschen zurückkehren zu können. Diese Möglichkeit war früher nicht gegeben und hemmte den Schritt in ein übliches Arbeitsverhältnis.

Einen erheblichen Teil des Gesprächs nahm die neu geregelte Berufsausbildungsbeihilfe ein. Sie wird parallel zum BAföG zum August angehoben. Beschäftigte in den Werkstätten erhalten dadurch auch mehr Geld, das aber auch betrieblich erwirtschaftet werden muss. Da dies manche Werkstatt finanziell überfordern kann, wird der Betrag über mehrere Jahre von 80 Euro auf 119 Euro im Jahr 2023 angepasst.

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