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v. l. n. r. Hendrik Vestert, (Geschäftsführer BHD Borken/Bocholt), Werner Terbeck (BSB-Ahaus), Bernd Heselhaus (BHD-AgrarService), Birgit Oing, (Landfrauenvertreterin), Ulrich Hassel, (1. Vorsitzender), Eduard Söbbing-Rexing, (1. Stellvertreter), Matthias Ehler, (2. Stellvertreter), Ursula Schulte, (SPD-MdB), Markus Bitter, (Geschäftsführer BHD Ahaus)v. l. n. r. Hendrik Vestert, (Geschäftsführer BHD Borken/Bocholt), Werner Terbeck (BSB-Ahaus), Bernd Heselhaus (BHD-AgrarService), Birgit Oing, (Landfrauenvertreterin), Ulrich Hassel, (1. Vorsitzender), Eduard Söbbing-Rexing, (1. Stellvertreter), Matthias Ehler, (2. Stellvertreter), Ursula Schulte, (SPD-MdB), Markus Bitter, (Geschäftsführer BHD Ahaus)Sie übernehmen Arbeiten im Betrieb, managen den Haushalt und versorgen die Familie: Gemeint sind die fleißigen Helfer der landwirtschaftlichen Betriebshilfsdienste. In Notfällen unterstützen sie landwirtschaftliche Familien. Denn schließlich muss der Betrieb weiterlaufen, muss das Familieneinkommen der Landwirte bei einem anerkannten Berufsunfall oder Krankheit gesichert bleiben.

Da ich mich im Deutschen Bundestag für die SPD-Bundesfraktion mit diesem Thema beschäftige, ist diese solidarische Zusammenarbeit Grund genug, um sich vor Ort bei den landwirtschaftlichen Betriebshilfsdiensten (BHD) und Maschinenring Ahaus & Borken-Bocholt über die Einsätze zu informieren.

Ich bin froh, dass es eine solche Einrichtung gibt, die schnell und zuverlässig Hilfe leistet. Nur so kann gewährleistet werden, dass Betriebe in ihrem Bestand gesichert werden, wenn ein Berufsunfall oder Krankheit den betrieblich Ablauf stören. Immerhin gab es im Jahr 2018 beim BHD Ahaus etwa 1.155 Einsätze mit ca. 82.293 Arbeitsstunden. Davon entfielen etwa 47 Prozent auf Haushaltshilfen und 53 Prozent auf betriebliche Hilfen.

Für mich war ebenfalls interessant, dass sich der BHD-Borken auch in der Pflege engagiere. Allerdings, so Hendrik Vestert vom BHD, benötigen die Dienste eine Erhöhung der Pauschale für den Außenbereich, da es dort mehr Fahrtzeiten gebe. Problematisch sei auch, dass es immer weniger junge Leute gebe, die in der Pflege arbeiten. Dass liege wohl an der schlechten Bezahlung und an den vielen Wochenend-Diensten, so die Vertreter des BHD.

Neben den originären Aufgaben des BHD wurde auch über die Düngeverordnung, die Ferkelkastration und Investitionen im landwirtschaftlichen Bereich diskutiert. Fazit des BHD: "Landwirte benötigen mehr Planungssicherheit und nicht jedes Jahr neue Gesetze." Ich habe versprochen, diesen Hinweis weiterzugeben.

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