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Auch technische Innovationen können helfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Im Metro-Markt in Berlin-Friedrichshain habe ich mich heute aus erster Hand über den "FreshIndex" informiert. Dabei handelt es sich um ein System, das für Lebensmittel ein dynamisches Haltbarkeitsdatum ermittelt. Dafür werden diverse Frischedaten entlang der gesamten Lieferkette in einer Cloud zusammengeführt. Zudem kann der Kunde, wenn er das konkrete Lebensmittel im Markt mit Hilfe einer Smartphone-App scannt, individuelle Informationen wie die Dauer des Transportweges, die Außen- oder die Kühlschranktemperatur hinzufügen. Heraus kommt ein wesentlich genaueres und verlässlicheres Ergebnis als das auf dem Produkt abgedruckte Mindesthaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum. So können Lebensmittelverluste vermieden werden. Das FreshIndex-Projekt befindet sich noch in der Erprobungsphase und wird von der Bundesregierung mit einer Million Euro gefördert. Ich bin gespannt, wie es bei den Kunden ankommt.

Beeindruckt hat mich auch das markteigene Gewächshaus, in dem verschiedene Kräuter angebaut werden. Ein gerade für Großstädte interessanter Ansatz, mit dem Transport-Emissionen eingespart werden können.

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