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Es gibt zwar in Berlin genug Punkte, über die ich mich aufregen kann. Aber das hindert mich nicht daran, den Blick immer wieder in Richtung Wahlkreis und Heimatstadt Vreden zu richten. Als ich nun im Lokalradio die Meinung der Kreisverwaltung zum Thema Notarztversorgung in Vreden gehört habe, war mir klar, dass diese ihre Entscheidung nicht so ohne weiteres revidieren wird. Sie wird stattdessen immer wieder auf die geänderte Ausbildung der Rettungssanitäter verweisen und dies als ausreichende Versorgung im Notfall deklarieren. Das Klinikum West Münsterland wird darauf pochen, dass Notärzte nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Und die Veranstaltung am 26. November in Vreden wird wahrscheinlich nur der Beruhigung der Bevölkerung dienen.

Als Vredener, die wir in einer Flächengemeinde leben, können wir uns den Notarzt aber nicht so einfach wegnehmen lassen. Jetzt gilt es zusammenzuhalten, Widerstand gegen diese Entscheidung zu leisten und zwar Rat, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger. Ich erwarte vom Bürgermeister, dass er sich ohne Wenn und Aber öffentlich für eine Notarztversorgung in Vreden einsetzt. Das habe ich bisher vermisst. Die unzureichende Unterrichtung des Rates war schon ein eklatanter Fehler, den es wieder gut zu machen gilt. Wenn die Krankenkassen Alternativen nicht zahlen wollen, dann muss man das nicht zwangsläufig akzeptieren.

Notarzteinsatz heißt, es geht um Leben und Tod. Und in so einem Fall hat auch der hilfsbedürftige Mensch in Zwillbrock das Recht, in einer angemessenen Zeit die Hilfe zu bekommen, die er braucht. Das ist mit einer Notarztversorgung aus Ahaus oder Stadtlohn in der Regel nicht möglich.

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