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Zum fünften Mal wurden gestern Ideen und Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung mit dem „Zu gut für die Tonne“-Bundespreis des Bundeslandwirtschaftsministeriums ausgezeichnet. Die Preisträger in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung haben kreative Ansätze zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen entwickelt, die sich als Vorbilder für eine breitere Umsetzung eignen.

„Ob Unternehmen, Schulen oder Verwaltung: Die Preisträger zeigen, was mit Ideenreichtum und Engagement im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung bewirkt werden kann. Das verdient Anerkennung. Um die Lebensmittelabfälle in Deutschland bis 2030 zu halbieren, wie von der Bundesregierung angestrebt, reichen einzelne Leuchttürme und eine nationale Strategie, die auf freiwillige Maßnahmen setzt, jedoch nicht aus.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert daher ein Gesetz, das Lebensmittelproduzenten und Supermärkte dazu verpflichtet, nicht verkaufte und noch genießbare Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen abzugeben statt wegzuwerfen. Frankreich hat vorgemacht, wie es geht. Haftungsrechtliche Hürden, die die Arbeit von Lebensmittelrettern erschweren, müssen abgebaut und insbesondere die Tafeln finanziell gestärkt werden, damit sie ihre Infrastruktur zur Verteilung geretteter Lebensmittel ausbauen können.“ 

 

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