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Jahr für Jahr schrillen die Alarmglocken, wenn der RAPEX-Bericht seine Zahlen über gefährliche Produkte in der Europäischen Union veröffentlicht. Zum aktuellen Bericht 2015 stellt Ursula Schulte fest:

"Trauriger Spitzenreiter in 2015 sind wieder einmal Kinderspielzeuge. Allein 555 Rückrufe entfallen auf diesen Bereich. Zählt man die 86 Meldungen im Bereich Kinderbedarfsartikel dazu, sind knapp 30 Prozent der Produkte von den Schadensmeldungen betroffen.

Fatal für die Kleinsten der Kleinen: Der Bericht sieht als neuesten Trend bei den gefährlichen Produkten chemische Risiken. Während der prozentuale Anteil über alle Produktkategorien bei ca. 25 Prozent liegt, steigt der Wert bei Kinderspielzeug auf 37 Prozent an. Produkte aus China weisen wieder die höchsten Risiken auf.

Das ist ein klarer Auftrag an die Politik. Die Bundesregierung muss ihre europäischen Partner in die Pflicht nehmen und sich aktiv für eine Reduzierung der Schadstoffe einsetzen. Gelegenheit dazu hat sie, indem sie die Reform der Richtlinie zur Produktsicherheit und die Verordnung zur Marktüberwachung im Ministerrat unterstützt."

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