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Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Nobelkomitees, den Friedensnobelpreis in diesem Jahr dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zu verleihen. Mit ihrem Kampf gegen den Hunger leistet die Organisation einen wesentlichen Beitrag zur Friedenssicherung.

Zugleich ist es eine Schande, dass es immer noch Hunger gibt auf dieser Welt. Fast 700 Millionen Menschen hungern, zwei Milliarden leiden an Mangelernährung. Die Zahlen steigen seit einigen Jahren wieder, obwohl sich die Staatengemeinschaft zum Ziel gesetzt hat, den Hunger bis 2030 zu beenden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschlimmern die Lage vielerorts noch weiter, während sich die reichen Länder Überfluss und Verschwendung leisten.

Die Menschheit verfügt über genügend Mittel, um alle Menschen anständig zu ernähren. Es ist unsere moralische Pflicht, das endlich umzusetzen.

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