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Intensive Erfahrungen sammelten die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte und der Landesgruppenchef der SPD-Bundestagsabgeordneten Achim Post bei einem Besuch der Kupferkanne in Bocholt. Stefanie Mohr und ihr Team stellten die Arbeit mit den jungen, unbegleiteten Jugendlichen vor und führten durch das Haus.

„Viele Jugendliche seien bereits seit mehr als fünf Monaten in der Einrichtung und warteten auf ihr Anerkennungsverfahren. Sie lassen die Zeit aber nicht ungenutzt verstreichen, sondern lernen die deutsche Sprache. Sie sind motiviert und wollen die Schule besuchen und arbeiten“, so Stefanie Mohr.

In den Gesprächen mit Ursula Schulte und Achim Post wurde deutlich, dass die Jugendlichen zwischen Heimweh und Ankommen pendeln. Ihr größter Wunsch sei es, Kontakt zu deutschen Jugendlichen zu bekommen. Das sei nicht immer einfach. Vor allem freuen sich die Jugendlichen, dass der Zusammenhalt in der Gruppe gut funktioniere. „Auf meine Frage, wie das Zusammenleben mit den vielen, verschiedenen Nationalitäten klappe, sagten die Jugendlichen, dass es keine Konflikte gebe und sie sich als Gruppe fühlen. Diese Einstellung finde ich gut“, so die Familienpolitikerin Ursula Schulte.

„Wichtig für die Jugendlichen ist, dass sie einen geregelten Tagesablauf bekommen“, erläutert Stefanie Mohr. „Gerade in der Ferienzeit“, müssen wir Strukturen schaffen. Nur über ritualisierte Abläufe lässt sich Integration realisieren.“

 

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