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Die Pandemie trifft uns alle - jedoch nicht alle in gleichem Maß. Insbesondere Familien mit Kindern sind herausgefordert. Das Elterngeld wird deshalb nun angepasst und verbessert - auch über die Krise hinaus. Es soll besser gegen die Risiken absichern: Wer während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeitet und erkrankt oder in Kurzarbeit muss, soll keine Kürzungen erfahren. Für Eltern von Frühchen gibt es künftig je nach Geburtszeitpunkt bis zu vier Monate Elterngeld zusätzlich. Die Familienleistung soll den Lebensumständen entsprechend angepasst werden. Die Reform ermöglicht den Eltern mehr Arbeit in Teilzeit während des Bezugs von Elterngeld. Im Kreis Borken profitierten im Jahr 2019 5.582 Familien vom Elterngeld.

Ich freue mich über die verbesserten Hilfen für junge Familien. Sie sieht die Änderungen beim Elterngeld als Wertschätzung für die Leistungen von Familien und Anerkennung ihrer Bedürfnisse: Junge Familien wollen finanziell sicher planen. Wir sichern sie ab gegen Risiken und geben ihnen flexiblere Wahlmöglichkeiten für ihr individuelles Familienmodell. Das Elterngeld ist ein sozialdemokratisches Erfolgsmodell.

Hintergrund:
Der Familienausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung Verbesserungen im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz beschlossen. Die Gesetzesänderung wird voraussichtlich am Freitag vom Bundestag verabschiedet.

Die Gesetzesnovelle sieht zudem vor, dass die erlaubte wöchentliche Arbeitszeit für Eltern, die während des Elterngeldbezuges in Teilzeit arbeiten, von 30 auf 32 Stunden angehoben werden. Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit beider Eltern ermöglicht, soll künftig mit 24 bis 32 Wochenstunden statt mit bisher 25 bis 30 Wochenstunden, bezogen werden können. Im Fall von Frühgeburten ist ein Stufenmodell vorgesehen. So verlängert sich der Bezug des Basiselterngeldes um einen auf 13 Monate, wenn die Geburt mindestens sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin liegt. Bei mindestens acht Wochen verlängert sich der Anspruch auf 14 Monate, bei zwölf Wochen auf 15 Monate und bei 16 Wochen auf 16 Monate.

Finanziert werden sollen die Änderungen durch eine Absenkung der Einkommensgrenze für den Bezug des Elterngeldes. So sollen Eltern, die gemeinsam über ein Jahreseinkommen von mehr als 300.000 Euro verfügen, kein Elterngeld mehr beziehen können. Bislang lag die Einkommensgrenze bei 500.000 Euro Jahreseinkommen.

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