Einladung zum Tag der Ein- und Ausblicke am 9. September 2018
Meine Besuchergruppe im Juli
Glückwunsch an Sebastian Hartmann - zur Wahl zum Vorsitzenden der NRWSPD
Zu Gast bei den Schülerinnen und Schüler der 11. Stufe des Euregio Gymnasiums
Abschlussfoto Veranstaltung: Arbeit 4.0 was ist das eigentlich?
Meine erste Besuchergruppe 2018
Gemeinsam mit meinen Kollegen aus Bund und Land bei Frau Regierungspräsidentin Feller.
Gruppenfoto nach den Beratungen über das Ergebnis der Sondierungsgespräche.
Gruppenfoto nach guten Gesprächen mit den Gewerkschaftern
Andrea Nahles in Bocholt
Mit Franz Müntefering in Stadtlohn zum Thema Älter werden ist mehr als Pflege.
Borken: Kita Burlo, Haus der kleinen Forscher
Gescher: UN Kinderrechtstag
Bocholt: Besuch Technisches Hilfswerk

Wir wünschen allen schöne Sommerferien...

Die Schwangerschaftskonfliktberatung ist wieder zu einem öffentlich diskutierten Thema geworden, nachdem eine Gießener Ärztin zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt wurde. Sie hatte auf ihrer Internetseite über die Möglichkeit eines Abbruchs informiert. Eine Bundestagsanhörung von Sachverständigen zum § 219a ist für Ende Juni geplant. Die Bundesregierung hat das Justizministerium mit der Erarbeitung eines Vorschlags zur Neuregelung des Paragraphen betraut. Viele gute Gründe für mich, sich bei donum vitae Kreis Borken e. V. über die Schwangerschaftsberatung im Allgemeinen und die Schwangerschafts-konfliktberatung im Speziellen gemeinsam mit der Kreistagsabgeordneten Gerti Tanjsek vor Ort zu informieren.

Donum Vitae hat im Kreis Borken ca. 100 Mitglieder und unterhält Beratungsstellen in Bocholt und Ahaus sowie eine Nebenstelle in Borken. "Die Arbeit hat sich verändert ", erklärte die 1. Vorsitzende Ute Labusch. "Wir machen heute neben der Schwangerschaftskonfliktberatung und Allgemeinen Schwangerenberatung auch zunehmend Beratung im Rahmen pränataler Diagnostik und Kinderwunschberatung. Zudem leisten wir auf Wunsch der Schulen auch sexualpädagogische Präventionsarbeit. Auch nach Fehl- und Totgeburten sind wir für die Frauen da".

Die Gründe für die Schwangerschaftskonfliktberatung und einen möglichen Abbruch sind vielfältig. Um einen Termin zu bekommen, rufen die Frauen an oder kommen direkt vom Arzt zur Beratungsstelle. Dann wird umgehend ein zeitnaher Termin vereinbart. Das ist wichtig, denn die Frauen befinden sich in einer schwierigen emotionalen Lage. Sie brauchen in dieser Situation eine neutrale Beratung und Unterstützung, um ihre Lage reflektieren zu können. Im Kreis Borken gibt es keinen Arzt und kein Krankenhaus, wo ein Schwangerschaftsabbruch stattfinden kann. Hierzu müssen die Frauen in andere Kreise fahren.

Wichtig für mich ist, dass Frauen in Konfliktsituationen unbürokratisch an die notwendigen Informationen kommen, dazu muss der Gesetzgeber eine Lösung schaffen. Diese soll bis zum Herbst auf den Weg gebracht werden. Information ist etwas anderes als Werbung. Das muss sich in der Lösung wiederspiegeln.

Ursula Schulte vor Ort

Positionspapiere aus dem Projekt „Neue Lebensqualität

Null Tolleranz

Zum Seitenanfang