Meine Besuchergruppe im Juli
Glückwunsch an Sebastian Hartmann - zur Wahl zum Vorsitzenden der NRWSPD
Zu Gast bei den Schülerinnen und Schüler der 11. Stufe des Euregio Gymnasiums
Abschlussfoto Veranstaltung: Arbeit 4.0 was ist das eigentlich?
Meine erste Besuchergruppe 2018
Gemeinsam mit meinen Kollegen aus Bund und Land bei Frau Regierungspräsidentin Feller.
Gruppenfoto nach den Beratungen über das Ergebnis der Sondierungsgespräche.
Gruppenfoto nach guten Gesprächen mit den Gewerkschaftern
Andrea Nahles in Bocholt
Mit Franz Müntefering in Stadtlohn zum Thema Älter werden ist mehr als Pflege.
Borken: Kita Burlo, Haus der kleinen Forscher
Gescher: UN Kinderrechtstag
Bocholt: Besuch Technisches Hilfswerk

Wir wünschen allen schöne Sommerferien...

Viele Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Q1 des Euregio-Gymnasiums Bocholt am heutigen Tag. Eingeladen hatte das jüngste der vier Bocholter Gymnasien, um mit mir so unterschiedliche Themen wie die Zukunft der Europäischen Union, den Stand der aktuellen Flüchtlingsdiskussion, gesunde Ernährung und Lebensmittelverschwendung zu diskutieren.

Ich freue mich immer, wenn ich Einladungen von Schulen erhalte, weil ich merke, dass gerade Schülerinnen und Schüler an politischen und gesellschaftlichen Themen großes Interesse haben. Schließlich geht es bei allen Fragen um die Zukunft der jungen Menschen. Gemeinsam müssen wir diese Zukunft gestalten. Dazu brauchen wir unterschiedlichen Sichtweisen.

Auf die Frage, ob die Europäische Union (EU) zusammenbreche, erklärte ich, dass die EU ein großer Gewinn gerade für Deutschland sei. Zudem sei die EU ein einzigartiges Friedensprojekt. Allerdings solle sie sich vor allem um die "großen Themen", wie eine gemeinsame Außenpolitik, einheitliche Asylstandards oder die Regulierung von international agierenden Konzernen kümmern. Wichtig sei auch der Bürokratieabbau, daran würden viele verzweifeln.

Auch das Asylrecht interessierte die Schülerinnen und Schüler. Für mich ist klar: Wir stehen zum Grundrecht auf Asyl und zur Genfer Flüchtlingskonvention. Allerdings benötigen wir schnellere Verfahren und vor allem ein Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. Klare Regeln sind notwendig, damit die Bevölkerung die Aufnahme von Flüchtlingen begleiten und langfristig akzeptieren kann. Diejenigen, die nicht anerkannt werden, müssen wieder in ihre Heimat zurückkehren.

Für mich, als Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, war die Meinung der Schülerinnen und Schüler zum Thema "Gesunde Ernährung" besonders wichtig. Wir sollten den Weg in die ‚To-Go-Gesellschaft', in der nur noch der schnelle Verzehr gilt, nicht weiter mitgehen. Wir müssen wieder lernen, selber zu kochen und uns Zeit nehmen für gemeinsame Mahlzeiten. Ernährungswissen muss in den Schulen und KiTas vermittelt werden. Zum Thema ‚Lebensmittel-verschwendung' merkte eine Schülerin an, dass die großen Fastfood-Ketten mit gutem Beispiel vorangehen könnten.

Positionspapiere aus dem Projekt „Neue Lebensqualität

Null Tolleranz

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