Berlin: Die Expertenrunde zu „Ernährung, Gesundheit und soziale Ungleichheit“ hat uns einen guten Überblick über die Thematik gegeben.
Großen Raum hat die Diskussion über Kinderarmut, Ernährung und Gesundheit eingenommen.
Südlohn: Diskussion Gute Pflege - was braucht es dafür?
Junger Rat für Schulte - unter dieser Überschrift habe ich mich mit zwei Klassen der Jodokus-Nünning Gesamtschule getroffen.
Altenpflegeschule des Deutschen Roten Kreuzes - Pflege braucht mehr Lobby
Meine Besuchergruppe im Juli
Glückwunsch an Sebastian Hartmann - zur Wahl zum Vorsitzenden der NRWSPD
Zu Gast bei den Schülerinnen und Schüler der 11. Stufe des Euregio Gymnasiums
Abschlussfoto Veranstaltung: Arbeit 4.0 was ist das eigentlich?
Meine erste Besuchergruppe 2018
Gemeinsam mit meinen Kollegen aus Bund und Land bei Frau Regierungspräsidentin Feller.
Gruppenfoto nach den Beratungen über das Ergebnis der Sondierungsgespräche.
Gruppenfoto nach guten Gesprächen mit den Gewerkschaftern
Andrea Nahles in Bocholt
Mit Franz Müntefering in Stadtlohn zum Thema Älter werden ist mehr als Pflege.
Borken: Kita Burlo, Haus der kleinen Forscher
Gescher: UN Kinderrechtstag

Im Rahmen meiner Sommertour besuchte ich das Haus Kreszentia in Vreden. Dabei informierte mich aus erster Hand über die Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen, die in einer Wohngemeinschaft zusammenleben.

Fakt ist, dass in unserer wissensbasierten, intellektuellen Welt der Verlust geistiger Fähigkeiten wohl zu den schwersten Beeinträchtigungen zählt, die wir Menschen uns vorstellen können. Deshalb bin ich froh, dass es Betreuungsformen wie das Haus Kreszentia für Menschen mit Demenz gibt, in dem auch die Angehörigen eingebunden sind. Ich habe gesehen, dass die Betreuung ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Akzeptanz und Wissen über diese Krankheit erfordert. Und das in so kleinen Einrichtungen sehr individuell auf die Bewohner eingegangen werden kann.

Das Haus Kreszentia in Vreden ist eines von vier Wohngemeinschaften, die durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ambulant unterstützt werden. Ziel des DRK sei es aber, so Susanne Biallas, Bereichsleitung Pflege des DRK, die betroffenen Menschen solange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen zu lassen. Deshalb arbeitet das DRK derzeit auch ein Quartierskonzept für die ambulante Pflege in Vreden aus.

Neben den vielen persönlichen Eindrücken, nahm ich einen großen Forderungskatalog mit nach Berlin. So passen die Anforderungen der Mitarbeitervergütungen nicht immer zu den Vergütungssätzen der Kostenträger. Zum Beispiel gewähren die Pflegekassen, trotz Pflegenotstand, den Risikozuschlag bei Vergütungsverhandlungen nicht, so die Vertreterinnen des DRK. Auch die generalistische Ausbildung bereitet den Pflegeeinrichtungen Kopfzerbrechen. Wegen der unterschiedlichen Abschlüsse sei es auch schwierig, Fachkräfte aus dem Ausland zu bekommen. Ein besonderes Problem sei aber die Akutversorgung bei Gewalt. "Es gibt einfach zu wenige Plätze im Kreis für derart gelagerte Fälle", erklärt Susanne Biallas.

Die Menschen werden immer älter, das ist gut und darüber freue ich mich. Aber mit zunehmendem Alter steigt leider auch das Risiko an Demenz zu erkranken. Je mehr es gelingt, die Wahrnehmung von dementiell erkrankten Menschen zu begreifen, desto leichter ist auch der tägliche Umgang. Klar ist für mich: Der Mensch ist besonders hilfebedürftig, wenn er klein oder wenn er pflegebedürftig oder krank ist. Hier muss die Gesellschaft solidarisch sein und die Mittel für Hilfen und Pflege bereitstellen.

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