2. v. r. Vorsitzender Eine-Welt-Kreis Walter Gehling Mitte Ursula Schulte MdB und 2. v. l. Kläre Winhuysen SPD-RatsfrauViele Politiker entdecken gerade im Wahlkampf ihr soziales Engagement. Das trifft bei mir nicht zu. Beim Besuch des Welt-Ladens Vreden stellte dessen Vorsitzender Walther Geling heraus, dass die Vredener SPD die Initiative von Beginn an unterstützt hat.

Die politischen Forderungen des Fairen Handels kann ich voll und ganz unterschreiben. Wir brauchen weltweit faire Arbeitsbedingungen, einen menschenwürdigen Umgang mit allen Menschen und vor allem eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle ernährt.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass Verbraucher mit ihren Kaufentscheidungen Druck auf die Handelsketten ausüben können, wenn sie verstärkt "fair gehandelte Produkte" in ihre Einkaufswagen legen. Für mich ist klar, dass wir die lokalen Märkte vor Ort stärken müssen. Eine landwirtschaftliche Exportwirtschaft, wie es unser derzeitiger Koalitionspartner immer wieder fordert, ist keine Lösung. Sie zerstört die bäuerlichen Strukturen in den Entwicklungsländern. Das ist nicht zielführend. Wir brauchen verbindliche soziale, ökologische und vor allem bildungspolitische Standards. Bildung ist der Schlüssel für die Verbesserung der Lebensverhältnisse in den Entwicklungsländern. Als Mitglied des Landwirtschaftsausschuss bin ich mir sicher, dass mit einer nachhaltigen Landwirtschaft und einer guten Bildungspolitik viele Probleme in den Entwicklungsländern gelöst werden können.

Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Ursula Schulte vor Ort

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