Bundesjustiz- und verbraucherminister Heiko Maas hat bei der Einführung der Mietpreisbremse klar gemacht, dass mit ihr ein Instrument geschaffen worden ist, mit dem nicht mehr allein der Vermieter die Höhe des Mietpreises bestimmt.

Dennoch, finden vor allem junge Familien und Alleinerziehende in vielen Städten und Gemeinden immer weniger bezahlbaren Wohnraum. Hier müssen wir gegensteuern!

Das Problem: Der neue Mieter muss die alte Miete kennen. Das ist häufig nicht der Fall, da sehe ich Nachbesserungsbedarf. Wir wollen die Rechte von Mieterinnen und Mietern stärken. Zum Beispiel mit einem verbindlicheren Mietspiegel, mehr Schutz vor Eigenbedarfskündigungen und einer Begrenzung von Mieterhöhungen nach Modernisierungen. Die kommende Bundestagswahl bietet den Mietern die Gelegenheit, sich hier klar zu positionieren.

Wir haben im ländlichen Raum zwar eine andere Haus- und Wohnungsstruktur als in den Großstädten des Ruhrgebietes. Aber auch hier müssen wir handeln, um gerade für jüngere Familien passenden Wohnraum bereitzustellen. Im ländlichen Bereich haben wir es sehr häufig mit dem klassischen Einfamilienhaus zu tun. Der Münsterländer hat sein ‚Häusle' gebaut und ist stolz darauf. Im Alter werden die vielen Quadratmeter dann häufig zu viel für die Seniorinnen und Senioren, die dann möglicherweise alleine auf großer Fläche wohnen. Hier müssen wir Jung und Alt zusammenbringen.

Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Ursula Schulte vor Ort

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