Nach dem Besuch des St. Elisabeth-Hospiz in Stadtlohn mit Franz Müntefering habe ich meine Gesprächsreihe mit einem Besuch bei der Omega-Regionalgruppe fortgesetzt. Die Gespräche, die ich mit Menschen, die in der Sterbebegleitung arbeiten, führe, sind auch für den eigenen Umgang mit Tod und Sterben von großer Bedeutung. Sie helfen mir aber auch bei den schwierigen Entscheidungen im Bundestag, wie zuletzt bei der Gesetzgebung zur Sterbehilfe. Das war eine Gewissensentscheidung. Hier half das Parteiprogramm nicht wirklich weiter.

Im Gespräch mit Kläre Winhuysen, Omega-Koordinatorin, wurde noch einmal deutlich, dass auch im Sterben das Ziel die Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität sein muss. "Auf dem Weg zum Lebensende brauchen die Sterbenden, ihre Familien und Freunde Unterstützung", sieht Kläre Winhuysen hier ihre Aufgabe.

Aus den vielen Gesprächen nehme ich mit, dass wir die palliativ-medizinische Versorgung noch weiter ausbauen müssen. Wir sollten uns aus dem tiefergehenden Verständnis von den Bedürfnissen der Patienten und ihrer Angehörigen fragen, was die wesentlichen Bedürfnisse sind, wie diese Bedürfnisse in der gegenwärtigen Versorgung befriedigt, wie die vorhandenen Angebote wahrgenommen werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt? Ich bin froh, dass es Omega, die Hospizbewegung und die Palliativ-Medizin gibt.

Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Ursula Schulte vor Ort

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