Dass Politiker nicht immer um den heißen Brei herumreden, davon konnte sich die Klasse 10A der Nünning-Realschule überzeugen. Lehrerin Friederike Evers hatte ihren Sozialwissenschaftskurs gut vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler legten gleich mit knackigen Fragen los.

Wie ich denn zur Politik gekommen sei und warum es denn die SPD war, in der ich eingetreten bin, wollten die jungen Leute von mir wissen. Ich blieb ihnen keine Antwort schuldig. Ich war eigentlich schon immer politisch interessiert. Der ausschlaggebende Grund in die SPD einzutreten war aber, dass auf der Veranstaltung einer konservativen Partei über die Jusos hergezogen wurde. Das war schlechter Stil. Darüber hinaus habe ich mich immer mehr mit kommunalen und sozialen Themen beschäftigt. Die SPD bot mir Antworten auf drängende Fragen der Zeit. Deshalb habe ich bei ihr meine politische Heimat gefunden.

Auf der Tagesordnung standen noch weitere Themen: Die Energy-Drinks zum Beispiel! Hier sehe ich erheblichen Regelungsbedarf, weil viele Jugendliche unkontrolliert eine zu große Menge davon zu sich nehmen. Aber auch das Bundesteilhabegesetz, die Flüchtlingspolitik, die aktuellen Abschiebungen nach Afghanistan und die Steuerpolitik wurden intensiv diskutiert.

Ich rief die jungen Leute auf, sich einzumischen und ihre Vorstellungen einzubringen. Gerade im kommunalen Bereich sollen sie sich engagieren, weil viele Themen, wie z. B. gute ÖPNV-Verbindungen oder, der Bau von Fahrradwegen oder die Gestaltung von Freizeitangeboten durchaus lokal regelbar ist. Deshalb mein Wunsch: Habt Mut und setzt Euch ein, versuchte ich die Schülerinnen und Schüler zu motiieren.

Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Ursula Schulte vor Ort

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