Für die meisten Schüler und Schülerinnen ist es der erste Einblick in die Berufswelt. Das berufsorientierte Praktikum findet - je nach Schulform - in den Klassen 9 bis 11 statt. Leandra Sühling (15) aus Reken nutzte die Gunst der Stunde und fragte bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte nach, ob sie im Berliner Büro ein vierzehntägiges Praktikum absolvieren könne. Die Antwort war "Ja"!

"Über die Zusage von Frau Schulte habe ich mich sehr gefreut", erklärte die Schülerin des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare. "Ich habe einiges über die Aufgaben einer Bundestagsabgeordneten gelernt. Durfte u.a. Recherchen zum Thema ‚Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen in Shisha-Bars' durchführen und ein Gespräch von Frau Schulte mit Vertretern der Lebensmittelwirtschaft vorbereiten."

"Für mich", so Ursula Schulte, "ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler, die bei mir ein Praktikum machen, meinem Team nicht nur über die Schultern schauen. Ich möchte die jungen Leute aktiv in die Arbeit einbinden und ihnen so einen Überblick über die anfallende Arbeit geben. Nur so können sie entscheiden, ob der gewählte Beruf auch wirklich etwas für sie ist."

Über das Praktikumsprogramm hinaus konnte Leandra Sühling weitere Erfahrungen im politischen Berlin sammeln. So standen ein Besuch im Bundeskanzleramt, in verschiedenen Ministerien, im Bundesrat und ein Planspiel auf dem Programm. Für Abwechslung war also gesorgt.

"Vielleicht treffen wir Leandra Sühling in ein paar Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder sogar als Politikerin wieder", so die SPD-Bundestagsabgeordnete. "Vorstellen könne sie sich das", meint Leandra Sühling.

Ursula Schulte vor Ort

23 Feb 2018 08:00 Uhr

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