v.l.n.r. Astrid Meyer, Serpil Karakus (beide Agentur für Frauen), Uta Röhrmann, SPD-Kreistagsabgeordnete, Ursula Schulte, SPD-MdB und Petra Dunkerbeck-Koch (Agentur für Frauen)v.l.n.r. Astrid Meyer, Serpil Karakus (beide Agentur für Frauen), Uta Röhrmann, SPD-Kreistagsabgeordnete, Ursula Schulte, SPD-MdB und Petra Dunkerbeck-Koch (Agentur für Frauen)Agentur für Frauen der EWIBO GmbH ist ein wichtiger Begleiter zurück in den Beruf.

Auf der einen Seite beklagen viele Unternehmer den Fachkräftemangel im Kreis Borken; auf der anderen Seite steht eine niedrige Beschäftigungsquote von Frauen. Grund genug für mich sich bei der Agentur für Frauen (EWIBO) über die Situation von Berufsrückkehrerinnen zu informieren.

"Die Agentur für Frauen", so Astrid Meyer von der Agentur, "bietet ein individuelles Coaching für Frauen an, die zur Zeit Arbeit suchen oder nach der Familienzeit wieder in den Beruf einsteigen wollen. Viele Frauen haben die Familie in den Vordergrund gestellt und ihre beruflichen Ziele hinten angestellt."

Gerade Frauen, die nach einer längeren Kinderpause wieder in den Job wollen, stellen sich viele Fragen. Habe ich nicht längst den Anschluss an die Arbeitswelt verloren? Traue ich mir einen Job überhaupt zu? Kann ich Beruf und Familie miteinander verbinden. Deshalb bin ich froh, dass es Einrichtungen wie die Agentur für Frauen gibt. Ich erlebe immer wieder dass gerade diese Frauen hoch motiviert und engagiert sind.

Das Angebot der Agentur ist vielfältig. Es reicht vom Bewerbungstraining, über EDV-Kurse bis hin zu Sprachförderung durch Ehrenamtliche für Migrantinnen. "Wir sehen uns als Prozessbegleiterinnen, die Frauen für den Weg in den Beruf ermutigen und beratend zur Seite stehen", erklären Astrid Meyer, Petra Dunkerbeck-Koch und Serpil Karakus.

Während des Gesprächs wurden auch Wünsche genannt: Das Programm Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) auf Landesebene ist bis Ende 2018 bewilligt und eine Fortführung ist nicht gesichert. "Hier", so die Vertreterinnen der Agentur für Frauen, "benötigen wir dringend eine Verstetigung. Gleiches gilt für das ESF-Programm ‚Stark im Beruf'. Ich werde mich für beide Programme einsetzen. Das Programm ‚Stark im Beruf' ist bereits Bestandteil des ausgehandelten Koalitionsvertrages. Ich wies auch darauf hin, dass doch gerade in den Pflegeberufen viele Kräfte gesucht würden. Es bietet sich doch an, Frauen in diesen Berufen zu qualifizieren.

Ursula Schulte vor Ort

24 Mai 2018 19:00 Uhr

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