Ungefähr zwischen dem 11. und dem 28. August werden die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl 2017 verschickt. Mit der Wahlbenachrichtigung werden Bürger darüber informiert, dass sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Die Benachrichtigung enthält u.a. das Wahldatum, die Wahlzeit, den Ort und Angaben, ob dieser barrierefrei erreichbar. Außerdem weist sie auf die Möglichkeit zur Beantragung eines Wahlscheins inklusive Briefwahlunterlagen hin.
Wahlberechtigte können zunächst nur im angegebenen Wahlraum wählen. Hierzu bringen sie ihre Wahlbenachrichtigung und ein Ausweisdokument mit.

Wer zur Bundestagswahl 2017 am 24. September nicht in ein Wahllokal gehen kann oder möchte, kann einen sogenannten Wahlschein und damit die Briefwahl beantragen. Der Antrag muss an die jeweilige Gemeinde gestellt werden. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung gibt es bereits einen Vordruck, der dafür verwendet werden kann. Die Unterlagen werden dann zugesendet. Damit die Stimme bei der Briefwahl zählt, muss der Brief bis zum Wahlsonntag um 18 Uhr ankommen. Die Unterlagen sollten daher rechtzeitig abgeschickt oder an der auf den Dokumenten genannten Stelle abgegeben werden.

Mit einem Wahlschein kann man außerdem in einem beliebigen anderen Wahlbezirk dieses Wahlkreises wählen (weil beispielsweise "ihr" Wahlraum nicht barrierefrei erreichbar ist).

Wenn Sie bis September keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, könnte es sein, dass Sie nicht im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich daher unbedingt mit der zuständigen Gemeinde in Verbindung setzen.

Zeit für mehr Gerechtigkeit.

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